Bleibe

Die Zeit ist gekommen, Wende!


amantes amentes!


Gabriela, Frau Richter und ich, wir sind in einem kleinen Ort zwischen Eisenach und Gotha. Gabriela, auch mit dem Zug angereist, ich habe sie erst gar nicht erkannt, Nähe, Ernsthaftigkeit, Augen. Gemeinsam mit Frau Richter, wir trafen uns am Bahnhof, ein kurzes Kennenlernen zu dritt. Alles ist nun anders, vor allem für Gabriela, aus Paris eine schlechte Nachricht gestern, dies zu allem noch dazu. Die letzten Tage daheim waren intim, unberechenbar die Abwesenheit nun, Charlotte die Dritte und Peterle sind bei der Nachbarin. Der Doktor, seine Worte, ich verstehe langsam. Wahrheiten sind unangenehm, vor allem dann, wenn man sie unterrichten möchte, aber die Zeit ist reif. 13 Kilometer von Eisenach entfernt, der kleine Ort, unbekannt für uns, öffentlich reisen wir, unauffällig, erst mal ankommen, unser Ort.


1333 Geschichte, ein ganz besonderes Buch. Geheimschrift und Grundlage für das Schreiben.

10 ausgewählte Bücher!

Einrichten, Lebensmittel, einige Bilder abhängen, andere lassen. Umrücken, Musik, eine ganze Wohnung haben wir angemietet, 4 ein halb Zimmer, großes Bad, Küche mit Fenster zum Kirchturm. 5te Etage, Fachwerkhaus, Mansarde, der kleine Erker rund. Gabriela, immer wenn ich sie erlebte, etwas steifer als die anderen, sicher im Kontakt, Milliarden schaffen Distanzen, unüberwindbar, und hier? Die Untergetauchtheit, das Versteck, dennoch, der Wein mit Korken, unanständig und selten. Frau Richter, im Auftrag vom Doktor, während der Räumungsarbeiten, dem Bestücken der Kleiderkästen und Kommoden, kein einziges Wort durfte gesprochen werden. Die Zimmer sind eindeutig verteilt, Musik aus guter Anlage, das Bad für alle offen, nach 2 Stunden Treffen in der Küche. Kerzenschein, 22 Uhr, ein kühler Abend im Herbst.


Die Orte verbinden sich!

Bei Rotwein, Baguette, Käse und etwas frischem Salat, Zusammenkunft, die Ambivalenzen spüren wir. Das Treffen in Paris, auf dem Friedhof, der Meister, der Doktor, Ziele, wichtige Stütze, ein nächstes Treffen erst, wenn Gabriela eingeweiht. Welche Fragen beantworte ich, bevor sie entstehen, die Meisten glauben der angesagten Darstellung, für uns jedoch unnütz. Nicht dass wir grundsätzlich misstrauen, nein, wir schaffen Neues, in uns, es ist schon verhext. Die Dinge sind klarer, auch etwas radikaler, schwebend, schwer an Unabhängigkeit, stark . Erzählen tat ich von dem kleinen Jungen, aus Eisenach, ein guter Einstieg ins Feld der Zeitenwende, wir sind ja hier. Der Abschied, Gabriela spürte es, eindringlich, zusammen sitzen gerade 156 Jahre Weib am Tisch. Schmunzeln! 2 Flaschen Rotwein, die Gläser, Frau Richter trug die 2 Kerzenständer, vorsichtig. Eine alte Wendeltreppe, dunkles Holz, unters Dach, 4 Säulen, tiefe Ledersitze, der schwere Tisch, beschlagen. Rote Seide, die Roben, leicht, Musik die gibt, Mitternacht. Auf dem Tisch lagen meine Bücher, ein Zeitungsausschnitt, Aufregung, Gabriela im Mittelpunkt, Lust.



Themen der Unterhaltung auf dem Friedhof (Paris):

Warum die Interpretationen so verschieden ausfielen? Ängste, der Spiegel, bis dahin bedeutungslos, wenig unterhaltsam. 1958 wurde dieses Blatt herausgebracht, Frau Richter schaute genau, das handschriftliche, Physik und Psyche, Abschiede, Konkurrenzen? Man kann nur über das schreiben, was man kennt, was man erlebt hat. Diese These, nicht ganz schlüssig, das begriff ich schnell, das Gegenteil, auch nicht, aber was nun? Schwebender Wasserstaub, der Totenhof, die Kreuze, das Gesicherte, die Daten. Es war der Junge schon etwas älter, der Meister berichtete, ein solches Wetter, morgens, ewig her. Erste Versuche zu stehen, eine Form der Beschäftigung, das Kollektiv, Fremde. Ungewöhnlich tief ging er, Schweiß, bunte Kittel, Tropfen von Öl, Schmiere, Lebensweisheiten entstehen in solchen Momenten, Philosophie. Umsorgt, stumme Pausen, das Vergnügen, irgendwann Prämien, wann?


Bündnisse, geheim, verschwiegen, Frau Richter sagt es mit den Augen.

Dass der Tod eine solche Rolle spielt, die Zeichen, das Schweigen, ja dachten die der Zirkus kommt? Plus und Minus, welchen Pol, aus welcher Sicht? Buchstaben, Symbole, ganze Sätze, welchen spricht man aus? Lesen Sie allein, sind Sie besonders klug, diskutieren Sie, derart Gehversuche, lächerlich. Die Kleidung tragen, nichts kopieren, Alleinsein, Genuss. Immer wieder Pausen, die Insel so weit weg, die Botschaft jung, wo sind Sie eigentlich gerade?


Sie werden erwartet!


In seinem Auftrag, unsichtbare Armeen, überall, wir leiten, Gabriela, Waffen unschlagbar. Gedanken, die Verbindung, vergessen Sie das nicht, Wirkung, Gewissen, das Wissen treibt uns. Verbote, das Gericht, ein Schelm, er wird Richten, gerecht?


Berührungen, nach Statut, ein Experiment, der Versuch, Reaktionen gewollt. Unschuld verliert man, wir geben zurück, wenn Sie das wollen, es überhaupt verstehen. In seinem Auftrag, Welten, die vielen Geister, keiner kann sich einfach davon schleichen, oft beginnt es früh, Träume, noch ein Glas Wein?


Als Frau Richter gegen 2 Uhr am Fenster stand,  Richtung Kirchturm schaute, 3 Silhouetten, eine Fata Morgana?


matura, dum libido manet


Handgriffe, die Form zu Sprechen, etwas sagen, gekonnt Hysterien kreieren, ein Spiel, gefährlich. Gabriela spürte die Fingerfertigkeiten, Frau Richter lies nichts aus, wer weiß wie-viel Zeit uns bleibt? Unsere Mannschaften, die Stationen, alles in Aufruhr, unendliche Breite, ich spürte ihre Kraft, das Blut, den Puls. Nichts lenkte ab, die drei da draußen, unwichtig, Frau Richter lies sich fallen, schwerer Atem, Stöhnen, Liebe.


Erkundungen, die ersten Begegnungen, das Ziel ist klar, ich will es schreiben, Gabriela muss handeln, angreifen…


Eine Kiste voller Informationen, viele Hinweise.
Was wusste er?

Die Männer mögen das Feuer entdeckt haben. Aber die Frauen wissen besser, wie man damit spielt.

Sarah Jessica Parker


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