Konspiration

Wiedersehen im Winter.

schreiben nachrichten absetzen lesevergnügen bereiten
Winter

Irgendwo, irgendwann…

Wie lang es her ist? Keine Ahnung Ihr Lieben, vielleicht vorgestern, es könnte aber auch Jahrzehnte zurück liegen, denken Sie bitte daran, die Zeit spielt keine Rolle, in diesem Fall. Der Schnee ist liegen geblieben, jeden Morgen, ein erster Gang zum Fenster, dieses Weiß, es macht einiges deutlich, klärt meinen Blick, macht freier. Wandelnd durch die Fotografien, lange Alben, Geschichte, gerade wegen des Treffens, es frischte auf, lies Raum für das Spiel.

Knirschend, ein bekanntes Geräusch, nach langem Telefonat, am Abend zuvor, ein guter Gang durch nahen Wald, der Doktor begleitete mich. Wege, bekannt, sie gleichen sich, gerade im Winter. Überall Heimat, wie sehr doch der Schnee Wärme gibt, er gehört dazu, ich brauche den Kontrast. Aus Frankreich hat sich Besuch angemeldet, dringlich sei es, mein Herz ist aufgeweicht, es pocht und pocht, immer wieder Schläge, die so wichtigen Schläge. Worte, Herr Doktor, Verbindungen, man nimmt sie, lässt sie zaubern, bezaubern, erinnern Sie sich an die Insel, Rennes Le Chateau, diese Musik, wir verstehen uns. Zeigen Sie mir die Wege, die kleinen Hügel und Berge, wo war es damals? Das Warten, die Vorfreude, hinaus, weit hinaus, ein Friede, in einem drin, möchten Sie vergleichen? Ein tiefer Stich ins Herz, die Geige ist gut gestimmt, kennt kein Erbarmen…

Bildergebnis für ddr bild winter

Lassen Sie uns etwas Verweilen!

Früh wurde es dunkel, die kleine Stadt, die so viele Fenster hat, gut geschmückt, reizvoll. Zurück in der Wohnung, etwas Holz in den Kamin, am Abend wird das Treffen vorbereitet, Gedanken zurück. Zurück, zurück, es ist unmöglich und dennoch in unserem Plan eingebunden, vielleicht lässt dieser Punkt zweifeln, dieses Geben, das Erleben, ob es verstanden wird? Es sei ein Durchleben, der Doktor empfand den Umstand gut, er lässt wirkliche Ruhe zu, Erinnerungen.

Wie lang ist es her Maria? Dass ich das erste mal Ihre Hand hielt?
Eisblumen am Fenster
Eisblumen…

Zugang

Die vielen Inszenierungen, ein Fußmarsch, der Schneesturm, im dicken Mantel, halten Sie mich, Herr Doktor, die Opern! Hätten Sie damals gedacht, dass deren Bedeutungen, die Wirkungen, so ausschlaggebend sein werden?

Wie fühlt es sich an Maria?

Welche Reihe, ich hab mich blind auf die Kartenhändlerin verlassen, wir sitzen doch nebeneinander? Maria, ich muss Ihnen den Unterschied zwischen einer Kartenhändlerin und einer Kartenlegerin nicht verdeutlichen. Vertrauen, Glauben, oder einfach die pure Funktionalität des geschaffenen Umstandes, der Rollenverteilung, welcher Akt, welche Szene? Ist die Einladung nicht schon unanständig genug, dem eigenen Verlangen Kraft zu nehmen, es zu unterbinden, zu verbannen? Ich mag Ihre Spontanität, heute Nacht, wir müssen das Treffen organisieren…

Damals, auf dem Bahnhof! Wie lang ist das her…?

Wiedersehen

Frau Richter, ich und der Meister, abgelegen die Straße, in der Ferne das Lampenpaar, gleich ist sie da. Wie damals auf dem Friedhof in Paris, gemeinsam rauchten wir genüsslich eine Zigarette, bevor wir in die Nacht fuhren…

Frei die Straßen, gut beräumt, das Radio krächzte leise Musik, nicht perfekt, passend. Gespräche, das Ziel, Unsicherheiten, Geschichte…

Wie in einem Kanal, über Landstraßen, die Fräsen schafften Wände, die Bahn, das Automobil, der Himmel offen.

Nach einer Stunde Fahrt, Einkehr, daheim. Obwohl es schon nach 20 Uhr war, oder gerade deshalb, ein Abendmahl, Appetit, Hunger. Die bekannte Wärme im Raum, etwas Rotwein, Lust, Kochen. Frau Richter und der Doktor unterhielten sich gut, die Musik untermalte die Situation, Magdalena und ich überlegten derweil, was wir zubereiten möchten. Etwas Gutes, natürlich, nur möglichst schnell, die Spaghetti waren flink zur Hand. 9 Minuten, in denen wir Speck in kleine Würfel schnitten und in einer tiefen Pfanne anbrieten. Dazu gaben wir nach einer kleinen Weile etwas Lauch, den Saft einer Zitrone und eine scharfe Chili-Schote. Magdalena sah bezaubernd aus, ja aufregend, wie sie den schwarzen Pfeffer, etwas Meersalz und frischen Thymian im Mörser vermengte, während ich den „Parmesanio“ liebevoll in eine Schüssel rieb. Endlich, vom Kochwasser eine halbe Kelle in die Pfanne, dazu die zarten Nudeln, wenden, langsam, immer wieder wenden, es duftete…

Tiefe, schwere Teller, die Teigwaren gedreht, mittig, etwas aus dem Mörser, Käse, noch etwas anschauen, servieren. Magdalena und ich trugen die 4 Teller und das Besteck zum großen Tisch, die Gläser, 2 Flaschen Wein, die Nacht begann…

Lassen Sie die Musik wie gewohnt ausklingen!


dasbucherotik


Der Orden - Illuminati magistri Dresdenb Landshut Klingenberg am Main


Die Tat ist der Schatten des Wortes!

In Ambivalenz zu: Demokrit (460 – 370 v. Ch.) griech. Philosoph