Winkel

Ausschnitte und Gedankenschnipsel!

Liegen Sie bequem?

Für den heutigen Abend habe ich eine ganz besondere Musik ausgewählt. Wie angekündigt, es gibt Neuigkeiten, spannende Zeiten auf der Burg, der Grad Erregtheit ist förmlich spürbar, sichtbar für uns, ganz großes Lob an die lieben „Schwestern“, der Doktor ist sehr zufrieden, ein Glanz in Augen und auf den Lippen… Das Konzentrieren passiert, die Form ist gewahrt, großartig!



Es lenkt ihn ab, Ihre Gedanken…

Magdalena Z.

Auf der Pirsch, unauffällig, der Doktor eingeweiht, ist es ein Spiel? An Zufälle glaub ich nicht, ein kurzer Blick, über die Schulter, Ihre Kurven, er liebt die Gefahr, das Risiko.

Guten Morgen!

„Können wir sicher sein, dass uns niemand überrascht Mademoiselle? Die Untersuchung, es braucht etwas Zeit, Ruhe, haben Sie in Kürze wichtige Termine?“

Horch, was kommt von draußen rein…

„Setzen Sie sich auf den Tisch, wie geht es Ihrer Verspannung? Der Milchkaffee war ganz vortrefflich, ein Schaum, Ihr Blick, eine zarte Versuchung. Atmen Sie bitte tief ein, wunderbar – und jetzt langsam ausatmen. Magdalenas Fantasien übrigens, ganz impertinent. Dass Sie darin vorkommen, Sie ahnen sicher schon, Ihre Erziehung trägt Früchte werte Gouvernante.“

Kerzenwachs,  öffnen Sie etwas mehr, heißes Blut, es beginnt zu kochen, die offene Feuerstelle, Magdalenas Rezepte, Marias Burschenschaft kann sich benehmen, verstehen Sie diesen Punkt? Ganz unpersönlich, ohne Bezug, fast anonym, eine Welt ist das!  Es fängt langsam an, nicht wahr? Beobachter, es tropft, also wirklich, gefährlich, oder?

Was machen Sie eigentlich gerade?

Experimentieren, Erforschen, die Geistesarbeit ist so wichtig Ihr Lieben, bei jedem Schritt, im Sitzen, im Stande, das Zentrum ist aktiv, er spürt es, keine Barriere, leichtes Gleiten, noch etwas Saft Madame? Ein fester Druck, die Hand hält knapp unterm Knie, darf er? Butterweich! Ihre Verspannung, wie geht es der eigentlich? Muskelkontraktionen, überlegt, bewusst, gut trainiert, wie machen Sie das nur? Langsam wieder raus, langsam…

Blicke, ist es diese Natur, die Sie so lieben? Geben Sie Zeichen, ein kurzer Tauchgang, Untiefen, Stromschnellen, holen Sie Luft, hören Sie nur! Müssen wir Spritzen Schwester Magdalena?

Herr Doktor, Ja!


Man sieht es Ihnen wirklich an!


Blut und heißes Wasser

2 Kerzen, der Altar geschmückt, wir trinken gerade den restlichen Punsch, der Doktor schwärmt von Leckereien, Süßigkeiten, eine feine Sache Madame…

An einem Fluss, Bänke, am Morgen, der Nebel war schon wach, erinnern Sie sich? Ist es wie eine Galeere? Der Rumpf voller Ruderer, geben Sie den Takt an, Wellen, die starke Hitze, ich möchte dass Sie auslaufen… Wer ist Ihr Kapitän, sagen Sie es bitte, mit den Augen!

Gute Reise Ihr Lieben…!

Später im Tagebuch, Neues von der Burg! (Er hat die Streifen gezählt Liebste)


Vergesst es nicht ins Büchlein einzutragen! Magdalena wird es kontrollieren…

für Maria

Wollen Sie mehr über den Teufel wissen? Bald!

Ob DAS Liebe ist?

(Morgen früh, am Fluss, unweit des Tempels! Viele Grüße vom Doktor…)


Aus den Stallungen

Liebe Gräfin, der neue Stalljunge, er ist, wie soll ich sagen, er könnte gefährlich werden, die Marquise, sowie Magdalena, auffällig oft im Gestüt unterwegs, vielleicht sollten wir Beobachtungen anstellen?

Was soll ich sagen?

Bereits am nächsten Tag legten sich die Adelige und ihre Zofe auf die Lauer. Hoch oben, im Heu, die gute Sicht, der Bursche tritt gleich seinen Dienst an. 2 Hengste und 3 Stuten, die Verschläge, uriger animalischer Duft, ein warmer Sommermorgen.

„Er kommt…“

Die erste halbe Stunde, ordentlicher Dienst, das gute Futter, Hafer, den Mist auf den Haufen, die Wege gefegt und hier und da mit Wasser bereinigt. Aber dann…

Als Magdalena und die junge Maturantin in Erscheinung traten, die Pferde äugten und genossen ihr morgendliches Mahl, als doch der junge Bursche plötzlich auffällig nervös wurde.

Magdalena, streng, Kontrolle, gemeinsam mit der Marquise, suchend! Wo ist die Möglichkeit des Tadelns, Perfektionismus wird auf dieser Stufe nicht gewünscht, es braucht die Zucht, die Ordnung…

Stalljunge, komm her! (laut)

Im flotten Schritt, die Gräfin und die Zofe staunten nicht schlecht, Magdalena hielt dem jungen Herrn die Reitpeitsche ans Kinn! Hände auf den Rücken, aber schnell, die Marquise wird Dich jetzt durchsuchen, es fehlt ein ganzer Beutel Zucker, hast Du ihn gestohlen, sag schon?

Knappes Kopfschütteln, eine Szenerie…

Das Fräulein knöpfte sein Hemd auf, zog die Seiten auseinander, ganz verschwitzt der Arme! Auch der Gräfin wurde plötzlich heiß, nur nicht auffällig werden, was geht hier eigentlich vor?

Den Zeigefinger auf den Lippen, die Zofe beruhigte die leicht erregte Gräfin und hielt ihr besänftigend die Hand. Mit der Peitsche berührte Magdalena die verwaschene Nietenhose des „hilflosen“ Stallknechtes, während ihre Anvertraute händisch der selbigen die Taschen abtastete. Stimmungswechsel sind immer willkommen, die Hengste in den Boxen wurden auch sichtbar wach, reizvolle Momente, Magdalena eine Reitlehrerin?

Heißer Sommer…

Strohballen – Sonnenstrahlen – Landluft – etwas Staub – Schweiß

Schauen Sie Frau Gräfin!

Die Arme immer noch auf dem Rücken, nun war es Magdalena, die dem Bediensteten von hinten die Hose öffnete. Was ist da Marquise, schau schnell nach, los, die Verstecke junger Burschen sind raffiniert, ist es der Beutel mit dem Zucker? Ist er es?

Große Augen – Zucken – Seufzen

Was nun Madame?

finger und hände
Gute Nacht!

Mitternacht, wir sind beisammen!

Jeden Streifen… (s/w)